von Charakteren und Schweinen

Storch

Habe ich abends nichts Besseres zu tun, dann hocke ich mich schon auch mal vor die Glotze. Das kann ja sehr entspannend sein – wissen wir ja alle.

Nicht entspannen kann ich mich allerdings, wenn ich zufällig an Sonntagabenden in «Vermisst» auf RTL reinzappe. Nicht nur, dass mir dabei regelmäßig ganz gewaltig der Kamm schwillt. Oh nein, die Hälfte dieser Zeit bin ich nur am Heulen. Echt übel.

Mindests zweimal in diesen etwa 60 Minuten wird es herzergreifend – sofern man überhaupt noch ein Herz hat: wenn sich nämlich die seit Jahrzehten Vermissten endlich wieder glücklich gegenüber stehen und sich dann heulend in die Arme fallen.

Ich erinnere mich da an einen Fall, der vor nicht allzu langer Zeit ausgestrahlt wurde und mich sehr bewegt hat – es ging da ungefähr um Folgendes:

Eine erwachsene Frau in den 40ern suchte ihren leiblichen Vater, von dem sie schon als Dreijährige getrennt worden war. Nach der Trennung ihrer Eltern hatte ihre Mutter einen weiteren Kontakt zum Vater riguros und absolut erfolgreich unterbunden.

Vater und Tochter hatten gegen die Intervention der Mutter keine Chance. Sandra Eckardt suchte den Vater. Und sie fand ihn. Alles war extrem tränenreich. Man merkte sowohl der Tochter als auch dem Vater an, wie traumatisiert beide doch waren.

Wenn eine Mutter aus egoistischen Gründen den Kontakt zwischen Vater und Kind(ern) dauerhaft unmöglich macht, so ist sie meines Erachtens eine Drecksau. Ein Schwein. Solche Frauen haben die Bezeichnung «Mutter» nicht verdient und müssen hart bestraft werden. Zu diesem Zweck sind die zurzeit gültigen Gesetze zu ändern – und zwar so:

  1. Jeder Mann, der ein Kind zeugt, hat de lege ab dem Moment der Geburt des Kindes auch das Sorgerecht für das Kind – das Sorgerecht teilt er sich mit der Mutter. Dieses Sorgerecht kann der Vater auch ablehnen, und zwar maximal bis zu drei Monate nach dem Moment, zu dem er von seiner Vaterschaft Kenntnis erlangt hat.
  2. Das Sorgerecht bedingt, dass ein vom Kind getrennt lebender Vater sein Kind automatisch in 14-tägigem Rhythmus über das Wochenende für 48 Stunden zu sich nehmen kann. Ob er dies macht, das bleibt nur dem Vater überlassen.
  3. Jede Mutter, die diesen Kontakt zwischen ihrem Kind und dem Vater des Kindes ohne ein rechtskräftiges gerichtliches Urteil boykottiert, wird nach einem ersten Boykott öffentlich auf dem Marktplatz ihres Wohnortes hingerichtet.
  4. Jede Täterin hat dabei die Wahl, entweder am Strang aufgehängt oder geköpft zu werden. Hinrichtungen werden zum Zweck der Generalprävention zur besten Sendezeit bundesweit auf allen Sendern live im TV übertragen.
  5. Galgen Guillotine

  6. Ein sog. «Boykott» im Sinne von Punkt 3. liegt bereits vor, wenn die Mutter gegenüber dem leiblichen und sorgeberechtigten Vater auch nur eine einzige (!) Übergabe des Kindes im Zusammenhang mit Punkt 2. eigenmächtig (sprich: rechtswidrig) grundsätzlich verweigert oder um mehr als eine Stunde verzögert.
  7. Auf Antrag der Mutter kann ein Familiengericht den üblichen Kontakt zwischen Kind und Vater untersagen. Allerdings nur unter einer einzigen Voraussetzung: wenn nämlich der Vater zuvor durch ein Strafgericht rechtskräftig wegen einer Straftat zum Nachteil des Kindes verurteilt wurde. Und zwar gilt dies ausschließlich für die folgenden zwei Straftaten: «Körperverletzung» und «sexueller Missbrauch von Kindern».
  8. Jede Mutter, die den Vater ihres Kindes zu Unrecht einer der unter Punkt 6. erwähnten Straftaten bezichtigt, wird in einem gesonderten Verfahren automatisch zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Auch über solche Verfahren ist medienwirksam zu berichten. Die Mutter verliert dadurch lebenslang das Sorge- und Umgangsrecht für ihr Kind – sie wird ihr Kind nie wieder zu Gesicht bekommen.

Was die hier aufgelisteten Punkte 1. bis 7. angeht, so müssten diese natürlich durch entsprechende Gesetzesänderungen umgesetzt werden. Schließlich soll alles auf einer rechtsstaatlichen Grundlage basieren. Wäre ich selbst an der Spitze einer deutschen Regierung, so würde ich dafür sorgen, dass all dies so schnell wie möglich geltendes deutsches Recht werden würde. Denn nur auf diesem Weg könnten weitere Schäden abgewendet werden.

Durch die obigen Gesetzesänderungen könnte man weitere schwere Schäden von der deutschen Gesellschaft abwenden. Mütter würden es nicht mehr wagen, einfach so (also aus einer Laune oder aus Bequemlichkeit heraus) den Kontakt zwischen Vater und Kind zu unterbinden. Denn dies wäre selbstverständlich konsequent ihr Todesurteil.

Doch der Staat müsste erst einmal zeigen, dass er es wirklich ernst meint – daher auch die von mir absolut ernsthaft geforderte öffentliche Übertragung der Hinrichtungen. Vielleicht reichen ja etwa 30 hingerichtete Rabenmütter aus, um diesen gewünschten und nötigen Abschreckungseffekt zu erzielen. Ich formuliere es mal ganz deutlich so:

«Lieber 30 hingerichtete Rabenmütter als zehntausende schwer traumatisierte Kinder und Väter!»

Solche Rabenmütter erzählen ihrem Kind oftmals irgendwelche Horrorgeschichten über den Vater. Dadurch versuchen sie, ihre eigene Schlechtigkeit zu verschleiern, sich selber dadurch möglichst gut und den Vater beim Kind recht schlecht aussehen zu lassen. Über den Vater, der während früherer gemeinsamer Zeiten Dritten gegenüber noch als der «Bilderbuchvater» schlichthin beschrieben wurde, berichtet die Mutter dem Kind nunmehr:

«Der hat sich doch nie für Dich interessiert! Der hat sich doch nie um Dich gekümmert! Der hat Dich geschlagen, Dir wehgetan! Der wollte Dich doch gar nicht!»

Warum verhalten sich Mütter so schändlich? Warum führen sie sich wie verkommene Drecksäue auf? Dafür gibt es hauptsächlich drei Gründe:

  • Die Mutter hat mit dem Vater irgendein «Problem».
  • Die Mutter ist zu «bequem», um sich mit dem Vater über die wichtigsten Belange des Kindes auseinanderzusetzen. Sie hat dazu einfach keine Lust – hier handelt es sich um den klassischen Fall einer «Konfliktflüchterin».
  • Die Mutter will sich am Vater rächen, weil er sie verlassen hat.

Solche Frauen sind meines Erachtens charakterlich nicht einmal ansatzweise dazu geeignet, Kinder zu erziehen. Tun sie es doch, so legen sie den Grundstein für ein grenzenloses Leid – nicht nur auf Seiten der Väter, sondern auch bei dem davon betroffenen Kind. Allen Frauen, die sich zurzeit so schändlich und schädlich verhalten, muss (!) zeitnah durch die Behörden das Sorgerecht entzogen werden. Da darf es künftig kein Zögern mehr geben!

Bis dahin mögen sich zumindest betroffene Väter trösten: das Verhalten der Mütter wird sich ganz von alleine rächen. Und zwar früher oder später.

Spätestens wenn das Kind erwachsen ist oder anfängt, trotz der Gehirnwäsche durch die Mutter selbst zu denken, wird es nach seinen Wurzeln suchen. Sobald es durch den gefundenen leiblichen Vater die (ganze) Wahrheit erfährt, wird es aus Wut, Enttäuschung und Hass jeglichen Kontakt zu seiner bisherigen «Mutter» auf Dauer abbrechen.

Das Kind wird sie abgrundtief für das hassen, was sie ihm jahrelang vorenthalten und genommen hat. Das lehrt die Erfahrung. Die Mutter wird im Alter alleine sein – sie stirb nun einsam und alleine. Nichts anderes hat eine solche Frau auch verdient.

Über Rainer Hornberger 24 Artikel

Geboren in München (1966). Blogger mit Herz und Hirn. Frankreichfan – und Vater von drei Kindern. Rechtschreib-Nazi aus Überzeugung und mit Leidenschaft. Das beschreibt mich gut.

1 Kommentar zu von Charakteren und Schweinen

  1. Hallo Rainer,

    kurz vorab: die Sendung ist (meiner Meinung nach) „gespielt“. Natürlich gibt es so Fälle, aber diese sind inszeniert.

    Zurück zum Thema „Rabenmütter“. Meiner Meinung nach hat dieses Thema bzgl. „Ex-Frau + Kinder“ einen sehr hohen Stellenwert in Deinem Leben eingenommen und sicher ganz gewaltige Spuren hinterlassen. Man merkt, wie sehr Du Dich darüber aufregst, zugleich tiefst traurig und enttäuscht bist, dass es solche „Mütter“ gibt (Wenn man solche Kreaturen überhaupt Mütter/Mutter nennen kann?).

    Ich bin weder Hellseher noch Ähnliches, doch habe ich recht gute Menschenkenntnis (jahrelanger Poker-Spieler mit Leib und Seele). Du bist sicher ein sehr sehr liebevoller Vater! Ich „beobachte“ Dich seit längerem, finde Deine Texte super, informativ und lesenswert und vor allem Deinen Charakter (kenne Dich leider nicht persönlich, trotzdem beurteile ich das einfach mal). Kommst sehr bodenständig, sympathisch und ehrlich rüber und hast zudem eine tolle, positive und seriöse Ausstrahlung (siehe: Foto)!

    Sollte das Thema „Ex-Frau“/“Kinder“ Dich wirklich so ärgern, traurig und/oder wütend machen, so sage ich doch mal ganz frech: „NICHT AUFREGEN – EINFACH ABWARTEN!“ Früher oder später wird alles einen Sinn ergeben. Mit Aufregung/Wut schadet man sich doch nur selbst, das ist Dir, da bin ich mir sicher, bewusst. :-)!

    Ach Rainer, wir alle wissen doch: „Karma fi** jeden“! 😉 Früher oder später! ALLES KOMMT ZURÜCK! Wenn nicht im Leben, dann noch später. ;-)!!

    * Ich weiß, Du liest Dir die Einträge vor Veröffentlichung durch. Diesen Beitrag kannst Du gerne für Dich behalten. Nur ein Kommentar reicht, und ich weiß, Du hast meinen Beitrag gelesen. :-)!

    Nun ja, ich weiß, es ist falsch zu sagen: „BLEIB WIE DU BIST!“, doch ein anderer Satz fällt mir gerade nicht ein und ich sage es trotzdem. 🙂 RAINER, BLEIB BITTE WIE DU BIST! Bist ein toller Mensch, ich wünsche Dir von Herzen alles, alles Gute!

    Kurz gesagt: „Bist’n cooler, lockerer Typ“. So einen Vater wünschen sich sicher VIELE!

    Herzliche Grüße,

    Anonym 😉

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